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Dienstag, 28. Februar 2012

History Blog #221

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

Bis ich die Gegenwart erreiche wird hier täglich ein History Blog neu veröffentlicht.



Erstveröffentlichung: Donnerstag, 28. April 2011 - 23:35


Ursprünglicher Blogtitel: "Das Genie überblickt das Chaos"



Ich bin gerade mal wieder dabei für eine Hausübung an einer Excel-Tabelle zu basteln. Ich glaube eines Tages werd ich sowas beruflich machen ;)

Aber egal, worum es geht: zum "Feierabend" wollt ich mir einfach mal einen kleinen Spaß gönnen und hab für jeden Zahlenwert der bisherigen Datei mal die "Spur zum Nachfolger" anzeigen lassen, also vom Programm einen Pfeil dorthin anbringen lassen, wo besagter Wert weiter verwendet wird...

Ich habe bisher knapp 6 oder 7 Seiten Berechnungen, bin aber noch nicht einmal zu den eigentlichen Dingen gekommen (weil der Weg dorthin erst einmal beschritten werden muss) und halte den Überblick - auch wenns schwer fällt.

Eingef�gtes Bild


Und das ist erst die dritte Seite :clap:

Kwirk ist ein Witz dagegen.

Montag, 27. Februar 2012

History Blog #220

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

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Erstveröffentlichung: Mittwoch, 20. April 2011 - 15:38


Ursprünglicher Blogtitel: "Wochenende"



Ich bin müde wie selten um diese Uhrzeit, und das vom Nichtstun. Manchmal überkommt mich die Vermutung, dass mein Körper ohne regelmäßige Koffeinzufuhr doch nicht mehr so ganz brauchbar ist, was ich also bei Gelegenheit mal ändern muss.

Ich wollte mich heute mit einem Kumpel treffen um mal einige Defizite bei den Übungen aufzuholen, doch siehe da: auch auf den Schulrechnern fabriziere ich die Fehlermeldung des FEM-Programms wie zuhause und, wer hätte es gedacht, auch bei meinem Nebensitzer blitzte diese Meldung plötzlich auf. Wir haben dann mal den Prof rangeholt, der das Programm geschrieben hat und nach einer halben Stunde Sucherei kristallisierte sich langsam heraus, dass es weder an meiner Unfähigkeit liegt Programme zu installieren noch falsche Bedienung der Grund dafür sind. Nein, viel toller: Für die Berechnungen schreibt das Programm temporäre Dateien in einen Ordner, der in der Hochschule auf Laufwerk C liegt - was dummerweise dazu führt, dass das nicht richtig ausgeführt werden kann, weil man dafür erweiterte Benutzerrechte eines Admins benötigt. Bei mir daheim liegt es wohl schlicht an irgendeinem Problem mit Windows 7, da bei diesem Betriebssystem nicht einmal angemeldete Administratoren ohne weiteres die Befehlsgewalt haben, damit sich aus Sicherheitsgründen nicht irgendein Schelm im Hintergrund zu schaffen macht.

Herrlich.

Da der einzige Raum, in dem das Programm läuft, leider mit Vorlesungen belegt war, beendeten wir das ganze nach drei Stunden erfolglos.

Wieder daheim stellte ich fest: wer glaubt, dass Schmeißfliegen hartnäckig seien, der kennt den Bofrost-Mann nicht. Er war sehr nett und locker, aber mein höflich durch die Eisblume gesprochenes Nein ("wir holen unterwegs, was wir brauchen und haben gerademal ein Kühlfach, groß genug für drei Pizzen") hat er nur zum Anlass genommen um mir noch mehr Prospekte in die Hand zu drücken. "Wir würden uns dann in den kommenden Tagen bei Ihnen telefonisch melden, dazu hätte ich gerne Ihre Telefonnummer". Schön für dich, ich kann mich selbst melden, wenn widererwartend was sein sollte...

Dabei war es gerade soooo gemütlich auf dem Sofa.

Morgen geht es nun endlich mal wieder in die Heimat. Ein Vergnügen, das einfach viel zu selten vorkommt. Im vergangenen Jahr war ich nicht einmal 14 Tage "oben", was schon wenig ist, wenn man bedenkt, dass mein Hauptwohnsitz noch immer im schönen Niedersachsen ist.

Doch diesmal wird alles anders... Keine Reisetasche voll mit Lernzeug. Ich komme sowieso nicht dazu. Ich werde mir den Mauerwerksteil aus Massivbau mitnehmen, dazu das Netbook mit der begonnenen Excel-Tabelle für die zugehörige Hausübung, für alle Fälle noch das Tabellenbuch und fertig. Nächste Woche ist auch noch ein Tag :P

Passend zur Schlafenszeit mussten wir gestern abend noch mal wieder einen scheren Gang antreten und ein lauschiges unterirdisches Plätzchen mit schöner Aussicht für unseren Chief suchen. Der süße kleine Mäuserich plagte sich die letzte Zeit mit fies juckendem Pelz und scheinbar auch Tumoren in den Schultern, bis er gestern abend ganz friedlich eingeschlafen ist.

Es wird ruhiger hier. Zwei Jahre sind die kleinen Schätze mittlerweile alt und von neun kleinen Flitzern sind nur noch eine Dame und drei Kerls hier und ein Brüderchen in Hannover.

History Blog #219

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

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Erstveröffentlichung: Mittwoch, 13. April 2011 - 10:17


Ursprünglicher Blogtitel: "Tag 3 / 7, bald ist Wochenende (die Überschrift hat nichts mit dem Inhalt zu tun)"



Es ist ja mal echt saukalt!

Klar, der frühsommerliche Wettereinstand kam überraschend und war doch recht unglaubwürdig, aber dass es dann binnen einer Nacht (von vorgestern auf gestern) so hart umschlägt find ich dann doch echt blöd. Ich bin zwar kein Fan übermäßiger Hitze, aber gediegene Wärme, so dass man die Heizung vernachlässigen kann und in T-Shirt gemütlich das Sofa oder den Schreibtisch beehren kann, find ich schon okay.

In den letzten Wochen ist mir das eine oder andere Buch in die Hände gefallen und ich hätte echt Lust mal dort hinein zu schauen. Allesamt äußerst günstig, denn schließlich weiß ich aufgrund von Inhaltsangaben nie so genau, ob sich erhöhter Kostenaufwand wirklich lohnt. Aber noch sitze ich an Der Herr der Ringe. Buch 4/6. "Der Ring geht nach Osten", ist von vorn bis hinten nur mit Frodo, Sam und Gollum bestückt, was stellenweise doch eher schleppend voran geht. Im dritten Buch durchwandern Aragorn, Gimli und Legolas so manches Land, wechselnde Wetter und die unterschiedlichsten Örtlichkeiten und immer ist was los. Bei Frodo hingegen sind es lediglich so manches Land und gelegentlich unterschiedliches Wetter, ansonsten bleibt es trist, schwarz und grau, kahl und düster (mit der Ausnahme ihres kurzen Gastspiels in Ithilien bei Faramir).

Doch auch hier ist ein Ende abzusehen. Da ich nun aber nur noch ca. zwei Tage pro Woche planmäßig unterwegs bin und wir das meist gleich mit Einkaufen kombinieren habe ich nicht mehr täglich zwei Stunden Busfahrt zum Lesen und nehme mir nur gelegentlich abends etwas Zeit, die dann aber meist nur dazu ausreicht mir in regelmäßigem 5-Minuten-Takt die Augen zufallen zu lassen.

Den Rest meiner Tage stecke ich natürlich ins Studium, zumindest in meiner Planung. Es kommt dann doch immer wieder anders als gedacht. Wenn ich den ganzen Tag "sturmfrei" habe könnte ich richtig viel schaffen, aber nachdem Yvonne aus dem Haus ist komme ich dann natürlich doch nicht sofort dazu richtig etwas zu schaffen. Ich mach ein wenig Haushalt oder organisatorische Erforderlichkeiten (Post, aufräumen, sortieren, o.ä.), gehe gelegentlich ein Stündchen ans Schlagzeug und Dusche anschließend und nach einer anschließenden Kaffeepause ist es *schwups* schon Mittag. Dann noch kurz was essen, zwei Stunden was tun und dann ist Yvonne auch schon wieder da. Abends dann noch ein kleines Bisschen vielleicht...

Aber so geht es nicht nur mir, wie ich festgestellt habe. Das ist ein Trost, wenn auch nur ein schwacher. Immerhin beschäftige ich mich mit den Sachen die wir gemacht haben, was in den letzten Semestern auch nicht immer möglich war. Ich hoffe zumindest, dass mich das ein wenig weiter nach vorn bringen wird.

Die Aufgabe in Holzbau habe ich am Freitag abgeschlossen - dachte ich. Aber merkt euch einfach: Wind ist ein Blödmann. Da werde ich noch einiges ändern und nacharbeiten müssen, da ich da aber derzeit keine Lust zu habe schieb ich das wohl bis zum Wochenende (oder noch weiter) vor mir her. Ein Teil der restlichen Gruppenarbeit hängt nur dummerweise von dieser Berechnung ab, also sollte ich das nicht zu lang schleifen lassen.

In Stahlbau lief es letzte Woche noch richtig gut. Diese Woche hab ich zwar verstanden, was wir machen und wieso überhaupt, aber... Anders gesprochen: unser neuer Professor in Stahlbau ist der Knüller. 35 Jahre jung, hoch motiviert und dadurch, dass er diese Laufbahn über den zweiten Bildungsweg eingeschlagen hat auch nicht ganz so Theorie-vermurkst wie manch anderer. Er schafft es die kompliziertesten Sachen mit simplen Beispielen an uns heran zu tragen, baut alles sehr strukturiert auf und jeglicher Sachverhalt scheint total trivial in den Vorlesungen. Man geht mit totalem Verständnis da raus. Da die ganzen Geschichtchen nur leider nicht wirklich so trivial sind sitze ich dann später davor und murmle in regelmäßigen Abständen "wtf" vor mich hin. Ich vermute, dass ich Stammgast in seiner Sprechstunde werde.

Rechnergestütztes Konstruieren... ach kommt, vergessen wir das einfach ;) Mich nervt das Fach schon seit der zweiten Vorlesung und ich muss mich einfach dahinter klemmen, damit ich nicht gleich jetzt schon den Anschluss verliere (bzw. ihn schon jetzt nach der dritten Vorlesung wieder bekomme). Dazu muss ich nur noch Lust finden... Beton ist einfach nicht meins.

Aber noch gebe ich nicht alles verloren, eigentlich fühl ich mich sogar recht gut. Geotechnik 2 ist langweilig aber nicht schwer bisher. Massivbau 1 ist eigentlich sogar richtig toll - vielleicht hätte ich immer alle Fächer zwei Mal in Folge hören sollen, einmal zum Fluchen und mitschreiben, einmal zum Verstehen und lieben lernen. Aber dann würde ich auch in 10 Semestern nicht fertig werden, also lassen wir das einfach.

So, in diesem Sinne begeb ich mich jetzt... ach, ich begeb mich erstmal wieder ans Schlagzeug :clap:



P.S.: Kommt es so häufig vor, dass jemand sein Profil löschen will, dass dafür extra ein Button im Blogbereich eingefügt wurde? Kommt da wenigstens mal eine Sicherheitsabfrage vorher? Nicht, dass ich den versehentlich mal benutze, wenn ich einen Blog schreiben will, und alles zum Teufel ist ;)

Sonntag, 26. Februar 2012

Offtopic: Lebenshilfe #1

Auf besonderen Wunsch meines Bruders wird hier meine "Lebenshilfe" zum Fernseherkauf archiviert. Hat mit dem Studium rein gar nichts zu tun (außer, dass ein Student ohne Fernseher ein Nichts ist), aber die Ernüchterungen beim Fernsehkauf wollte er gern auf ewig festgehalten wissen.

Erstveröffentlichung: Dienstag, 12. Oktober 2010 - 20:06


Ursprünglicher Blogtitel: "Wenn man(n) den Größten haben will..." 


Ich hatte erwähnt, dass mein Fernseher letzte Woche abgeraucht ist. Wie ebenfalls erwähnt haben wir ja noch das Ersatzgerät aus dem Schlafzimmer, aber man schaut ja trotzdem gern mal und erwägt eine Anschaffung. So in richtig, und groß, mit Farbe und bunt und allem weiteren, was man so finden kann.

Ich rief bei einem Fernsehfritzen einige Kilometer entfernt an und stellte meine Fragen und bekam Antworten, die mir wirklich den Glauben an den Kleinhändler zurück gaben. Kurzum ergab das Gespräch, dass das Gerät den Kostenaufwand nicht lohnen würde, aber die Art und Weise wie mir das nahegelegt wurde hat mich schwer beeindruckt.

Letzten Samstag wollten wir nur kurz einige Bastelsachen für Yvonne kaufen und als sie, quasi als Entschädigung, vorschlug danach noch in den angrenzenden Saturn zu gehen sagte ich spaßeshalber, dass wir dann da gleich einen Fernseher mitnehmen könnten.

Es blieb dann doch nur beim Schauen, allerdings gab es einige seltsame Momente mit dem zuständigen Verkäufer. Der junge Kerl hatte es schon drauf einfach so nach dem Mund zu reden, wie er es gerade für angebracht hielt. Wir standen vor einem, er fragte ob das schon das Gerät so sein soll, ich meinte nur, dass etwas mehr Größe für den Preis ja auch schon gut sei, wir nur diesen hier bisher favorisieren würden. Keine 30 Sekunden später präsentierte er uns vier weitere Geräte für einen vergleichbaren Preis mit größerer Diagonale. Als es um die Frage der Hertzzahl ging meinte er erst, das sei ganz egal bei HD und keiner seiner Kunden hätte ein Gerät zurück gebracht, weil Konsolen nicht damit klar kommen würden, kurz darauf versteifte er sich dann aber auf Geräte mit 100 Hz - vernachlässigte dabei aber alles, was uns vorher interessiert hatte. Als es dann um den Verbrauch ging (wir standen vor einem Gerät mit 190 Watt) wurde er beinahe belächelnd und meinte, dass die Leistung eigentlich sehr gering ist, man sich keine Sorgen machen solle. Bei seinem 4000 Euro Gerät daheim mache sich das bemerkbar, aber bei so kleinen Geräten (in unserer Familie gab es niemals einen so großen Fernseher!) mache das nichts aus...

Ja, sorry, ich habe dort Leistungen zwischen 90 und 250 Watt gesehen, da spielen 190 schon recht weit oben mit. Angenommen der läuft 5 Stunden täglich mit der Leistung ist das 1 kWh pro Tag, macht im Jahr rund 350, was bei ca. 20 Cent pro kWh schonmal 70 Euro jährlich nur fürs fernsehen ausmacht. Dazu dann noch ein Receiver, DVD-Player, Konsole und/oder Anlage, abends Licht etc...

Dann kamen wir auch noch auf die Frechheit zu fragen wo der Unterschied zwischen HD-Ready, Full-HD-Ready und Full-HD liege. Denn diese unterschiedlichen Angaben fanden wir auf diversen Typenschildern die uns alle gezeigt wurden, auf diese Unterschiede wurde aber nicht eingegangen. Eine befriedigende Erklärung haben wir übrigens nicht bekommen.

Erst standen wir vor Philips. "Das ist derzeit das Beste Gerät in der Kategorie auf dem Markt." Das Teil gefiel uns auch, wir kamen aber auch aufs Thema Design und dass wir eigentlcih Samsung favorisieren und sofort standen wir nur noch bei Samsung-Geräten (obwohl wir schon hatten verlauten lassen, dass uns der Philips mehr überzeuge als der Samsung nebenan). Über Samsung wusste er aber auch nur gutes zu sagen - ganz plötzlich, versteht sich. "Das Gerät ist richtig gut, steht dem anderen in nichts nach." Dann konnte er uns auch noch einen Toshiba empfehlen, den er uns 50 Euro günstiger geben könne (Ausstellungsstück). Nur positives, versteht sich. Über die später gezeigten Sony gab es auch nur perfektes zu hören so dass ich reinen Gewissens sagen knn: im Saturn in Weiterstadt gibt es nur absolute HighEnd-Geräte, die allesamt perfekt sind...

Irgendwann hatten wir den jungen Herren, der uns ungefragt die ganze Zeit mit "du" ansprach (dabei dachte ich das Privileg dies zu entscheiden läge immer bei dem älteren Gesprächspartner ;) ), wohl einfach genug genervt. Wie können Kunden es denn bloß wagen bei einem TV-Gerät, dass knapp 600 Euro kosten soll, sich so viele Gedanken vor dem Kauf zu machen? Und einen Berater aufzuhalten? "In der Preisklasse sind die Unterschiede der Geräte sowieso so klein, dass es ganz egal ist, was für ein Gerät ihr nehmt. Wenn ihr drei Preisklassen höher denkt und 2000 Euro ausgeben wollt, dann könnt ihr euch da viele Gedanken machen, aber hierfür... Du kaufst in zehn Jahren sowieso ein neues Teil, oder willst du den Rest deines Lebens mit dem Gerät verbringen?"

Muss ich dazu jetzt etwas sagen?

Als wir schon im Gehen waren bekamen wir noch einen Anruf von einem Freund. "Plasma ist das einzig wahre! Nirgendwo anders hast du 'richtiges' schwarz, sondern nur hinterleuchtete Bildpunkte, aber bei Plasma..." Also haben wir uns mal in die Richtung umgeschaut. Mittlerweile habe ich auch einen Favoriten:


Eingef�gtes Bild
Panasonic Viera TX-P46S20E



Im Internet ist der zu finden von knapp 720 bis 1100 Euro. Puh... Die Bewertungen bei amazon können sich dafür aber sehen lassen und dementsprechend ist es auch das dort für am besten befundene Gerät in der Klasse.

Ich hab mir einfach mal gedacht, dass ich doch mal im Nachbarort anfrage, bei dem netten Herren, der mir schon bei meinem alten Gerät behilflich war. Ich hatte ja einiges erwartet, aber diese Antwort befriedigt mich gar nicht und trägt doch eher zur allgemeinen Verwirrung bei und ich werde schlicht kein Gerät mehr kaufen, dass mehr als 50 Euro kostet, da ich mit allem anderen sowieso nur alles erdenkliche falsch machen kann.

"vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe mit den günstigen TV Geräten von Panasonic und Sony sehr schlechte Bild-Erfahrungen gemacht. Das Normale PAL-Bild lässt sehr zu wünschen übrig.
Tatsächlich würde ich sie nicht mal verschenken, da ich sonst meinen guten Ruf verlieren würde.
Harte Worte, aber so ist es. Selbst bei den fünf Schulungen die ich dieses Jahr bei Panasonic besuchte (Kosten pro Schulung 320,-Euro), war ich der Einzige Fachhändler der mit dem Produktmanagement hart ins Gericht ging.
Was nützt einem ein Großgerät, wenn das Gerät nur groß ist und sonst nichts dahinter.
Diese in diesem Gerät untergebrachte Technik taucht halt nicht für 46-50 Zoll. Man (Mann) will ja nicht nur mit der Größe bei der Damenwelt angeben. Eine Frau von Heute sieht genau.....

Spaß beiseite!

Zu meiner Preisgestaltung.
Wie es heute üblich ist informiert man sich über den Preis. Da wie sie wissen wir ein Fachgeschäft sind mit Techniker und Reparatur-Meister, werde und kann ich diesen Preiskampf nicht mitmachen.
Alleine die Schulungskosten schlagen jedes Jahr mit ca.. 6000,- Euro zu Buche. Und glauben sie mir, es ist nie ein Verkäufer der Internet oder der Großfläche da. Von den früher 80-90 Fachhändler, sind wir im Schnitt gerade noch ca.. 15-17 im Umkreis von 200 km. Selbst von denen, reparieren 10 Händler nicht mehr.

Trotz allem kann ich Ihnen das Gerät liefern. Der Preis mit Lieferung im Umkreis von 10km beträgt 1099,- Euro incl.. 19% MwSt.. Die Erfahrung zeigt, das ich im Schnitt 2-3 Stunden vor Ort bin.

Zum Receiver. Zu empfehlen ist der Kathrein Testsieger UFS 903 (bestes Bild). Wenn ich ein Testurteil abgeben würde, käme er gerade in die Mittelklasse wegen etlicher Bedienmängel. Ihr Preis, allerdings incl.. neuer Software und Programmupdate und Sortierung: 300,- Euro incl.. MwSt..

In der Anlage sehen sie es, wie es einem Kunden von mir ergangen ist, der das TV-Gerät im Internet und den HDTV-Receiver im Media-Markt gekauft hat.

Viele Grüße"


Ehrlich gesagt klingt das für mich eher nach "ich verdien mein Geld damit, aber kauf dir lieber ein Fahrrad. Es gibt nur Quatsch auf dem Markt". Oder sehe ich das falsch? Seine witzig gemeinte Einleitung find ich gut, einfach mal nicht so zugeknöpft. Wenn ich aber die Kundenvorstellungen schon komplett unterbuttere und das Gerät als untauglich hinstelle mache ich doch eher einen Gegenvorschlag, oder? Mal ehrlich...

Der Anhang, auf den er übrigens verwies ist... Ach, was soll man da sagen? Ein 50-jähriger hat da eine Anlage gekauft, beim Aufbau vor Ort hat der Händler gegen ein Entgelt auch noch die Fernseheinstellung optimiert und der Kunde ist happy. Also ehrlich gesagt nichts aussagekräftiges.

Ich bin ja der Freund von Anonymität, daher kommen mir Internetkäufe oder Saturn/MediaMarkt sehr entgegen. Allerdings halte ich das Fachwissen und den Service der kleinen Händler für unersetzlich - für einen deutschen Normalverdiener aber auch für unbezahlbar. Ist leider so, aber sofern man nicht Geld im Überfluss hat kann man sich nichts anderes als Discountleistungen mehr leisten.

Wo ist eigentlich mein schwarz/weiß GameBoy? Das macht es einfacher... 


Es wurde letzten Endes übrigens ein Plasma, allerdings der LG 50PK950. Geiles Teil, kann mich nicht beklagen, kann im Wohnzimmer nun auch endlich wahlweise über LAN oder WLAN YouTube nutzen, Zugriff auf meine Medienbibliothek nehmen, habe via Funktastatur Zugriff auf den Rechner allgemein und bin mit Softwareupdates von LG vor Bugs und Problemchen geschützt. Was will man mehr?

History Blog #218

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

Bis ich die Gegenwart erreiche wird hier täglich ein History Blog neu veröffentlicht.



Erstveröffentlichung: Dienstag, 12. April 2011 - 7:10


Ursprünglicher Blogtitel: "Noch mehr Ironie des Alltags"



Ich gehöre unter den K-Vertiefern nicht unbedingt zu den hellsten Köpfen und schaffe mir doch immer wieder Plätze im hinteren Drittel des Notenschnitts zu sichern, egal was ich dachte gekonnt zu haben. Und irgendwie weiß ich ja doch schon einiges, wenn ich mich im Vorfeld mit Komillitonen zu einer Diskussion stelle.

Ich glaube, dass das von den Anderen wahrscheinlich niemanden wirklich interessiert, aber ich komme mir dadurch dümmer vor und nehme mich aus Wissensdiskussionen etwas zurück, was die Komillitonen wiederum merken und sich auch etwas zurück halten. Die klassische Abseitsstellung, ohne dass es Grund dafür gäbe.

Samstag abend waren wir aus, Sonntag morgen ging es mir noch ein wenig duselig, aber ich dachte mir, dass ich mir unbedingt die Übungsaufgabe in Stahlbau nochmal anschauen sollte, denn von Stahlbau wird aus den höheren Jahrgängen immer ein Schauermärchen nach dem anderen ausgepackt.

Dran gesetzt, durchgerechnet, fertig. Viel zu einfach...

Seit der Vorlesung gestern, in der wir Ergebnisse verglichen und diskutiert haben, häufen sich bei mir jedoch die Anfragen, ob ich meine Lösung nicht vergeben könnte, da die mehreren 1,0er-Kandidaten (die wirklich andauernd 1,0 schreiben, egal in welchem Fach) nicht dahinter gekommen sind.

Verkehrte Welt.

Freitag, 24. Februar 2012

History Blog #217

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Erstveröffentlichung: Montag, 11. April 2011 - 12:04


Ursprünglicher Blogtitel: "Ironie des Alltags"



Da sitze ich in der Geotechnik Vorlesung, die mich langweilt, und schaue dem Sekundenzeiger meiner Armbanduhr zu, wie er sich gemütlich fortbewegt. Sekunde um Sekunde, immer langsamer, wie es scheint, fast so wie der Redefluss des Dozenten.

Ich mochte Armbanduhren schon immer. In meiner Jugend natürlich Digitaluhren, doch irgendwann sollten es dann doch wieder die herkömmlichen Anzeiger sein. Es gibt so viele schöne und edle, "angemessene" und zweckmäßige Uhren und ich hatte schon so manche, doch grundsätzlich sind sie alle schneller kaputt gegangen, als mir lieb war.

Entweder waren sie doch nicht so wasserdicht wie behauptet oder ich stolperte und landete mit der Oberseite des Handgelenks zuerst auf einem Stein, das Armband gab den Geist auf oder der Aufziehmechanismus segnete das Zeitliche.

Und jetzt schaue ich andauernd auf eine Uhr, die ich eigentlich nur aus dem Grund vor 4 Jahren anlegte, weil ich keine andere hatte als diese, die ich zeitlich passend von der Elektroinnung Hannover geschenkt bekam, weil ich meine Ausbildung "gut" abgeschlossen hatte. Ein schlichtes, und deswegen nicht unbedingt edles schwarzes Kunstlederarmband, ein silberfarbenes Gehäuse und im Ziffernblatt das Emblem der Elektroinnung.

Die einzige Uhr, die bei mir länger als ein halbes Jahr ihre Dienste getan hat ist ausgerechnet ein Exemplar, das nach nichts aussieht und mit der beinhaltenden Abbildung eine berufliche Sparte repräsentiert, der ich nicht schnell genug nach der Ausbildung den Rücken kehren konnte.

Mittwoch, 22. Februar 2012

History Blog #216

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Erstveröffentlichung: Freitag, 8. April 2011 - 19:19


Ursprünglicher Blogtitel: "Trööööööööööt!"



Mit Pauken und Trompeten, ja ja.

Hm, nope, ich hab rein gar nichts zu erzählen. Ich will mich einfach nur mal melden. Nur ohne was zu sagen ist das immer schwer.

Ich hab gestern mit meiner Cheffin mal wegen der Bachelorarbeit gefragt. Ich wollt mal ein paar handfeste Infos zum Ablauf wissen, weil es auf unserer Fachbereichsseite nicht einmal mehr die Studienordnung zu laden gibt. Ansonsten war ich gestern früh noch in Massivbau 1 und hab mir das Thema Mauerwerk angehört. Nicht schwer, gar nicht schwer, nahezu leicht und geschenkt, möcht ich behaupten. An sich! Je nach Aufgabenstellung kann es natürlich schon biestig werden.

Mittwoch hab ich von 9 a.m. to 11 p.m. an Holzbau gesessen, hundertfach den Überblick aber nie die Geduld verloren.

Und das wars eigentlich schon mit dieser Woche. Heute hab ich Holzbau dann in Excel gehackt (zumindest angefangen hab ich, der Rest kommt dann heut abend und ggf. morgen, während Yvonne eeeeendlich Ganon legt ;) ) und ab nachmittags waren wir Brille aussuchen für Fräulein.

So, in aller Kürze soweit.

Poooommeeeeesssss!!! :D

Dienstag, 21. Februar 2012

History Blog #215

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Erstveröffentlichung: Samstag, 2. April 2011 - 10:01


Ursprünglicher Blogtitel: "Go go go! Vorwärts, oder wollt ihr ewig leben?"



Herrlich, unglaublich herrlich.

In letzter Zeit hätte ich gern das Studium an so manchem Tag an den Nagel gehängt, aber trotz der ganzen Ungewissheiten, die in diesem Semester an jeder Ecke lauern, bin ich total motiviert. Auch, dass die Klausuren letzte Woche nicht so gut gelaufen sind, wie ich es in meinen Augen verdient hätte, hat mich schwer getroffen und zum Hinschmeißen animiert, aber plötzlich ist das alles wie weggeblasen.

Woran das liegt kann ich nur raten. Ich komme mir scheinbar richtig wichtig vor, wenn ich von Fächern spreche, die nur die K-Vertiefer machen - und nicht einmal alle, weil manche noch zu viele Altlasten haben um sich darauf schon konzentrieren zu können. Vielleicht auch, weil in den Fächern nun so langsam ein wenig Ingenieursgefühl aufkommt. FEM-Berechnungen sind nichts für Normalsterbliche und auch wir nutzen dazu Software, weil es sonst zu aufwendig ist. Stahlbau 2 geht auch weit über die "normalen" Beanspruchungen hinaus. Das Berufspraktische Projekt werde ich wohl doch in der Hochschule und nicht im Betrieb absolvieren; da rechnen wir zu zweit ein zweistöckiges Bürogebäude durch. Nicht schwer, aber wenn man sowas noch nie gemacht hat ist auch hier viel Aufwand erforderlich, um den PC-Programmen das zu entlocken, was man wissen will/muss. Das zweite Holzbau-Projekt steht auch noch aus, aber da könnte ich mich auch sofort allein dran setzen, wenn ich Zeit hätte. Die gemeine Mauerwerksaufgabe aus Massivbau will ich am liebsten sofort machen, weil ich einfach Lust darauf habe.

Es ist eigentlich schon wieder so manches und mein großes Problem ist: ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll. Nicht, weil es so unsagbar viel wäre, sondern weil ich auf alles Lust habe. Ich hätte sogar Lust mir schon jetzt die eine oder andere alte Klausur anzuschauen und druchzurechnen, damit ich erstens frühzeitig lerne und zweitens mal so richtig Fachwissen schule und einen Blick für kleine Gemeinheiten entwickle.

Das einzige, was ich gern noch etwas schieben würde und am liebsten ganz verdrängen mag, ist Geotechnik 2 ;)

Eine Sache muss ich unbedingt schon bis Montag gemacht haben, bei allem anderen weiß ich gar nicht, womit ich danach beginnen sollte oder werde. Wir warten ab, vielleicht läufts ja fast wie von allein :D

History Blog #214

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Erstveröffentlichung: Sonntag, 27. März 2011 - 13:45


Ursprünglicher Blogtitel: "Mal ohne Motzen"



Ja ja, Meckern und Mosern konnte ich in den vergangenen Tagen ja mal wieder ganz gut. Selbst schuld in einigen Fällen, etwas fiese Einfälle von außen und insgesamt also eher eine mäßig-schlechte Vorstellung.

Mittlerweile habe ich diesbezüglich resigniert. Es ist nicht mehr zu ändern und ich kann es scheinbar nicht besser, also finde ich mich damit ab und weine höchstens in mein Kissen ;)

Morgen startet das neue Semester und in den Ferien habe ich doch tatsächlich nichts von dem geschafft, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Irgendwie verlief alles anders, als ich dachte. Anstatt von einigen Spielen habe ich vier Bücher nieder gerungen und arbeite gerade am Fünften und lediglich ein einziges Spiel durch gespielt; Super Mario World in der GameBoy Advance Umsetzung. Und nebenbei natürlich noch das eine oder andere Level bei Railroad Tycoon II.

Irgendwie fühle ich mich aber unbefriedigt. Zum einen wegen Dingen, die hier nicht noch einmal genannt werden wollen, zum anderen aber, weil ich schon so lang nicht mehr so richtig herzlich gespielt habe - sei es aus zeitlichen Gründen oder weil mir auch der Sinn icht sonderlich danach stand. Natürlich kam es auch vor, dass der Fernseher belegt war :P

Pünktlich zu der neu einsetzenden ich-hab-keine-Zeit-Phase verspüre ich aber richtig Lust dazu, was wieder einmal typisch ist. Wie ich das handhaben werde muss ich wohl einfach mal auf mich zukommen lassen.

Heute morgen war ich auch kurz davor mal WoW anzuschmeißen, habe aber wieder die selben Gründe vorgeschoben es zu lassen, wie die letzten eineinhalb Jahre: ich hab keine Zeit, ich habe ab demnächst keine Zeit, etc.

Das übliche eben.

Ich hoffe ja noch immer darauf, dass dieses Semester doch nicht so vollends überladen wird wie ich befürchte, aber neben 2 x 2 x 90 Minuten Vorlesung pro Woche aus Altlasten der vergangenen Semester, 3 x 90 Minuten aus aktuellen Anlässen stehen ja auch noch Arbeit, Bachelorarbeit, Hausübungen, Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen, ...

Ach, ich hab keine Lust mehr weiter zu schreiben. Das klingt schon wieder alles so trostlos, dass ich selbst schon genervt bin. Ich steck einfach die Nase wieder ins Buch :top:

Montag, 20. Februar 2012

History Blog #213

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

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Erstveröffentlichung: Samstag, 26. März 2011 - 13:51


Ursprünglicher Blogtitel: "Ein schlechter Witz..."



... war die Statikklausur heute. Ich schwankte nach der Abgabe zwischen Wut und Wahnsinn, stellenweise war ich auch den Tränen nah.

Der Fragenteil lief sehr gut.

Aufgabe 1 gleich ein dummer Fehler ganz zu Anfang drin, der eigentlich unentschuldbar ist, somit kann ich hier auf wenig (von vielen) Punkten hoffen.

Aufgabe 2 könnte sehr gut gelaufen sein, ist aber dummerweise mit wenig Punkten beseelt.

Aufgabe 3... Naja, irgendwo versteckt war schon das drin, was wir in diesem Semester gemacht haben, dummerweise bestand der Hauptteil des ganzen aber aus dem Thema Temperaturänderungen, was wir in Statik 1, vor einem Jahr, gemacht haben. Das hab ich nicht mehr parat gehabt.

Aufgabe 4, der übelste Witz. Bereits in der Klausur vor den Ferien war diese Aufgabe (ein 3D-System) schon zu fies für eine Klausur, was ihm aber erst bei unserer Sprechstunde danach aufgefallen ist, als wir es gemeinsam durchrechnen wollten. Heute wollte er es dementsprechend einfacher machen.

In den alten Klausuren der letzten 3 Jahre waren diese Systeme immer schön rechtwinklig, was das alles angenehm einfach gestaltet. Vor den Ferien war einer der Stäbe nicht nur unter einem Winkel, sondern gleich unter zweien im Raum angebracht.

Unter "einfacher" erwarteten wir, dass es heute wahrscheinlich mit einem Winkel getan sei. Aber nein, "einfacher" hieß nur, dass er nur eine von drei Gleichungen wissen wollte. Da das System aber so schlecht 2D darzustellen war haben es 50% der Leute gar nicht erst verstanden. Dazu gehöre ich übrigens auch, und eigentlich hab ich ein sehr gutes räumliches Sehvermögen.

Samstag, 18. Februar 2012

History Blog #212

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

Bis ich die Gegenwart erreiche wird hier täglich ein History Blog neu veröffentlicht.



Erstveröffentlichung: Freitag, 25. März 2011 - 23:34


Ursprünglicher Blogtitel: "Krieg und Frieden"



Im TV lief vorhin mal wieder Star Wars, Episode V. Noch immer geil, nach all den Jahren, doch wie die meisten 2. Teile einer Trilogie doch der Teil, der den anderen am meisten hinterher steht (zumindest meiner Meinung nach. ZAM und eine ominöse Anzahl von unzähligen "anderen" meinen, es sei der beste Teil ;)). Eine endlose Schlacht, vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie...

Jetzt wird gerade Der Soldat James Ryan ausgestrahlt. Noch mehr Krieg, vor nicht allzu langer Zeit an einem nicht sehr weit entfernten Ort...

Meine eigene Schlacht endet morgen, an einem gar nicht weit entfernten Ort. In der Hochschule Darmstadt wird sie geschlagen, auf dem Statik-Feld. Wieviele Verluste ich hinnehmen müssen werde weiß ich nicht, doch ich werde sie gewinnen.

Doch ist der Krieg damit lange nicht vorbei, der nächste Aufmarsch beginnt schon am Montag. Langsam, aber kraftvoll. Mit wenig offiziellem Anteil aber dafür umso größerem stillem Auftrag am Schreibtisch oder in dunklen Kämmerchen, in die man "uns Statiker" (wir nennen uns übrigens lieber "Tragwerksplaner"; zumindest behaupten das die Professoren. Wir selbst nennen uns "Rechenknecht" oder "Dunkelkammerbewohner") die meiste Zeit einsperrt bei trocken Brot und Wasser und einem Stapel Papier.

Das (vermutlich) letzte Semester im Bachelorstudiengang, ab Montag in Farbe, hier auf meinem Profil.

Doch ist dieser Krieg gewonnen folgt der nächste. Und danach bestimmt noch einer. Und darauf wieder ein neuer Einsatz, denn es gibt immer etwas zu bewältigen.

Solang man weiß wofür man kämpft lohnt es sich. Doch wird es jemals Frieden geben?

Donnerstag, 16. Februar 2012

History Blog #211

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

Bis ich die Gegenwart erreiche wird hier täglich ein History Blog neu veröffentlicht.



Erstveröffentlichung: Dienstag, 22. März 2011 - 15:57


Ursprünglicher Blogtitel: "Und danach."



So, was gibts von der Klausur-Front zu berichten?

Ich hab fleißig losgelegt, musste nur zweimal äußerst kurzzeitig mit Übersichtsproblemen kämpfen, allgemein hatte ich aber ein eher gutes Gefühl bei der Bearbeitung.

Wie es meistens so ist: wenn ich nach der Klausur einfach so heim gehen würde ohne mit irgendjemandem zu sprechen wäre mein Gefühl richtig gut. Dummerweise bin ich nicht sofort gegangen.

Aufgabe 1, die Aussteifung, hat mich 60 von 120 Minuten gekostet und ich habe sie nur für einen (wenn auch den wesentlich aufwendigeren und somit Punkte-relevanteren) Lastfall berechnet.
Nach der Klausur wurde mir dann aber ein "Lesefehler" der Aufgabenstellung aufgezeigt. Die Aufgabe lautete wohl, man solle eine Wand für zwei Lastfälle nachweisen, also alle nötigen Kräfte und Spannungen berechnen. Ich habe die Wand aber bemessen, also nur den einen Lastfall aus Zeitdruck berechnet und berechnet, wieviel Stahl in die Wand muss, damit sie in alle Richtungen hält, nicht knickt, nicht reißt etc. Was ich getan habe ist nicht falsch, aber es war schlicht nicht gefragt...

Die Plattenbemessung kam mir gleich etwas komisch vor, ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.
Nach der Klausur wurde mir von Komillitonen verdeutlicht, dass ich das nicht sonderlich richtig gemacht habe, außerdem habe ich nur etwa ein Drittel gemacht, bei dem ich mir sicherer war als bei dem Rest.

Aufgabe 3 war eine Stütze. Die sind "grundsätzlich" ganz einfach, haben aber Macken und - vor allem - ich habe sie nicht geübt, daher habe ich nur die Kräfte berechnet, für die sie bemessen werden muss. Da ich das aber auch erst ganz am Ende der Zeit getan habe kam ich auch gar nicht mehr weiter.

Aufgabe 4, Durchstanzen von der Stütze aus Aufgabe 3... "Durchstanzen" müsst ihr euch einfach so vorstellen: nehmt ein Stück Pappe und legt es auf einen Bleistift. Soweit ja kein Problem. Wenn ihr nun aber oben draufdrückt ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem der Stift durch die Pappe piekst. Wären das eine Decke und eine Stütze wäre klar, dass das Obergeschoss den Abgang macht. Also muss die Decke so mit Stahl armiert werden, dass sie nicht ab- bzw. ausreißt.
Während Aufgabe 1 26 Punkte schwer war gab diese Aufgabe nur 7 Punkte, dementsprechend auch der Arbeitsaufwand. Nach nicht allzu viel Zeit war ich damit fertig, wusste zwar, dass ich etwas falsch gemacht hatte, dachte aber, dass der Rest meiner Rechnungen richtig sein dürfte.
Nach der Klausur dann ein Komillitone: "Naja, es war wieder sehr viel, aber man muss eben wissen, was man wählt." Der Prof: "Ja richtig, zum Beispiel die Stütze S1 nicht auf Durchstanzen nachzuweisen."
Über unseren Köpfen tauchten bei dieser Formulierung Fragezeichen auf, daraufhin die Frage von ihm, wie viele Teilnehmer die Stütze denn nachgewiesen haben. gut 70 % der Hände recken sich in die Höhe.
"Wieso das denn? Die kann nicht durchstanzen... Da ist doch ein Unterzug drunter!"
(Stellt euch vor es läge ein Stift quer auf dem anderen Stift von vorhin und die Pappe liegt wiederum dort oben drauf. Da reißt nix...)
Kurz gesagt: eine halbe Minute Aufwand, eine Zeile geschrieben und schon ganz schnell 7 Punkte verdient... Mal ehrlich, das sit fies, aber schon geil, dass er das durchzieht. Hätte man nur mal mit rechnen müssen, dass so etwas in einer Klausur vorkommen kann. Aber ob ich mich dann getraut hätte das hinzuschreiben und dann sein zu lassen?
7 Punkte... das ist mehr als die Hälfte von dem, was ich beim letzten Versuch überhaupt bekommen habe ^^

Die nächste Aufgabe war schon wieder Durchstanzen. Ein wenig komisch... Aber es kam zuuufälligerweise ein Fall dran, auf den er uns gestern noch einmal in der Fragestunde hingewiesen hatte, weil ihm aufgefallen war, dass dieser weder in seinem Script steht, noch in der DIN. Mal schauen, was daraus wird. Den Rechenfehler aus Aufgabe 4 habe ich einfach übernommen, also schleppt sich auch hier eine Kleinigkeit durch, was ärgerlich ist.

Die letzte Aufgabe, Mauerwerk, hab ich mir nicht einmal angeschaut. Weder in der Klausur, noch beim Lernen.
Nach der Klausur wurde mir gesagt, dass sie sehr schön und einfach gewesen sein soll, da sie näherungsweise identisch mit einem unserer Vorlesungsbeispiele war... Na und?

Tja, dann waren plötzlich 120 Minuten um. Nach der Abgabe bangte ich noch einige Zeit, was ich denn übersehen haben könnte oder an was ich falsch gelesen habe, denn: Habt ihr mich etwas von Fundamenten aufzählen hören?

Meine großen Themen, auf die ich mich vorbereitet hatte, waren Aussteifung und Fundamente. Doch nein, tatsächlich: kein einziges Fundament wurde in der Aufgabe abgefragt. Kein Einzelfundament, kein Streifenfundament, weder für Durchstanzen bewehrt noch unbewehrt, ganz und gar nie nichts.

Fand ich fies, aber ich kam mit allem anderen auch soweit zurecht. Abgesehen von den o.g. Schusseligkeiten.

Also um durchgefallen zu sein habe ich einfach viel zu viel gerechnet. Zwar mit einigen Fehlern, aber doch müsste ja auch noch was richtiges dabei sein. Was aber letzten Endes wirklich daraus wird... ist mir heute ziemlich egal. Jetzt bin ich einfach nur froh, meinen Hintern auf dem Sofa gebettet zu wissen - Statik kommt dann erst morgen.

Mittwoch, 15. Februar 2012

History Blog #210

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

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Erstveröffentlichung: Montag, 21. März 2011 - 23:31


Ursprünglicher Blogtitel: "Der Kreis schließt sich - 6 Wochen danach"



Es ist schon faszinierend, aber ich stellte dieses Wochenende fest: ich bin nicht der einzige, der den morgigen Tag als "den Tag des jüngsten Gerichts" bezeichnet. Ich habe diese Formulierung noch von drei weiteren Studenten, unabhängig voneinander, gehört.

Was morgen ansteht: Klausur Massivbau 2.

Klar, das will von euch wahrscheinlich niemand hören. Und ich wills nicht schreiben. Also sind wir uns ja in gewisser Weise alle einig.

Ich habe in der letzten Woche viel gelernt. Nicht so viel, wie ich gemusst und vielleicht auch gekonnt hätte, doch ich will mich irgendwie davor drücken schon wieder zu Beginn des Semesters ein nervliches Wrack zu sein. Die Nerven liegen trotzdem auf dem Trockenen, weil mich die Panik plagt, dass ich einfach nicht genug getan habe, doch andererseits kann es auch (mit den richtigen Aufgabenstellungen) ganz gut werden. Ja wirklich, es gibt Lichtblicke, gelegentlich.

In der Klausur gibt es das berühmte "Überangebot". Soll heißen: die Klausur ist nicht darauf ausgelegt, dass man alles schaffen kann (sagt der Prof auch selbst), es ist dementsprechend aber auch nicht nötig alle Aufgaben zu bearbeiten um eine 1,0 zu erlangen.

Eine 1,0 ist utopisch für mich, leider, aber mal anhand der letzten Klausur gesehen: sechs Aufgaben gab es, wenn davon drei komplett richtig bearbeitet worden wären hätte man die 1,0 schon gehabt - Sofern natürlich die Zeit gereicht hat, um überhaupt drei Aufgaben komplett zu schaffen...

Ich bin auf so manches vorbereitet, aber ganz ehrlich: richtig Chancen habe ich nur, wenn nicht zu viel Abstraktes geschieht und am besten eine Aufgabenstellung dran kommt, die in den letzten vier Jahren schon einmal ähnlich vorgelegt wurde.

Mal abwarten. Derzeit bin ich erstaunlich ruhig. Ich könnte noch einige Tage mehr brauchen um alles, was ich mir vorgenommen hatte, wirklich zu machen, aber das ist eben nicht möglich. Darum einfach mal Hoffen, Daumen drücken und dazu noch das allerwichtigste: Ruhe für morgen, den Überblick behalten (was nahezu unmöglich ist, da neben dem Tabellenbuch, Schreibkram, mehreren Klausurblättern gleichzeitig, zwei Ordnern mit Script und Formelsammlung sowie dem Taschenrechner einfach der Arbeitsplatz überfüllt ist) und nichts übersehen...

Das, wovor ich am meisten Angst habe, ist nicht, dass ich nicht genug schaffen könnte, sondern dass das, was ich brechnen werde, falsch ist. Es kann ein sehr knappes Rennen werden; wenn dann auch noch Fehler drin sind... *schluck*

Oder aber, es wird recht gut, weil mir die Aufgabe liegt... muharr harr, ja klar ;)

Ich werd mir nun wohl noch eine Plattenberechnung anschauen und... tja, was noch nötig wäre hab ich vergessen. Es sind nur sechs Oberthemen behandelt worden, aber zu jedem Thema können die Aufgaben so wahnsinnig unterschiedlich sein, dass je Thema einfach der Überblick verloren geht - und ich hab mich auf 3,5 bis 4,5 vorbereitet.

Meine Hoffnung liegt auf der Aussteifungsaufgabe und dem Einzelfundament, vielleicht auch noch das Streifenfundament. Das wären zwei Themen. Je nach Aufgabenstellung kann ich im Bereich Stützen, Durchstanzen und Platten noch mit 0,5- bis 1-facher Vorbereitung sprechen.

Wir warten ab.

Falle ich durch heißt es, dass ich mich für das 7. Semester Bachelor immatrikulieren muss und dass ich dann in den 3. und letzten Versuch einsteige. Eins von beidem wäre schon schlimm genug.

Aber daran denken wir erst in zwei bis vier Wochen, wenn die Noten veröffentlicht werden. Heute glauben wir einfach, dass ich verstanden habe worum es geht und morgen eine gute Chance habe.

Also, auf gehts... Was wollt ich doch gleich machen?

Dienstag, 14. Februar 2012

History Blog #209

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

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Erstveröffentlichung: Sonntag, 20. März 2011 - 10:58


Ursprünglicher Blogtitel: "Das Wichtigste..."



Es gibt eine Folge bei Star Trek - Deep Space Nine, in der Chief Miles O'Brien als Spitzel in einen Schmugglerring eingeschleust wird um einen Maulwurf in der Föderation zu enttarnen. Er stellt im weiteren Verlauf fest, dass der Geheimdienst ihn hintergangen hat und es nicht nur um das Enttarnen des Maulwurfs geht, sondern auch darum, dass der Anführer der Schmuggler den Tod finden sollen.

An dieser Stelle beginnt er mit sich selbst und seinen Überzeugungen zu hadern, denn er hat mittlerweile hinter der angeblich so finsteren und skrupellosen Gestalt einen Menschen kennen gelernt, für den Familie und Kinder das wichtigste sind. Oft genug tauchen derlei Äußerungen seinerseits auf. "Haben Sie eine Familie? Familie ist überhaupt das Wichtigste..."

Am Donnerstag blieb ich nach einer Fragestunde für Statik noch in der Hochschule und wir lernten noch ein wenig für Massivbau, ich und einige Leute, mit denen ich sonst eigentlich nicht meine Zeit verbringe, da ich den Großteil davon nicht unbedingt zu Personen zähle, die ich in meinem näheren Umfeld gern sehe.

Mit dabei war eine Komillitonin, die in fast allen Fächern ganz vorn mit dabei ist, wenn es um gute Noten geht. Ihre schlechteste Note ist bisher eine 3,3 und ich finde, das spricht weitestgehend für sich. Ich hielt sie bisher für sozial inkompetent, wieso auch immer. Irgendwie gar nicht der Typ Mensch, den ich für lohnenswert erachte.

Wie das beim Lernen nunmal so ist führt auch mal das eine Wort zum anderen und man schweift vom Thema ab. Mit dabei der Hans, der einen bereits 8-jährigen Sohn hat. Die Komillitonin sprach ihn darauf an und erzählte kurz danach, dass sie kürzlich bei einer derzeit im Studium pausierenden Komillitonin war, die im letzten Sommer (übrigens ernsthaft absichtlich vom Timing her geplant) in den Semesterferien ein Kind bekommen hat. Sie schwärmte davon wie süß es sei.

Anhand ihres Fachwissens konnte ich mir bisher kaum vorstellen, dass sie so etwas wie ein Privatleben hat. Auf die Frage von Hans wie lange sie für die Spannbeton Hausübung gebraucht habe, meinte sie (so richtig gewichtig, als wäre es ein harter Schlag gewesen): "Puh, so mindestens einen ganzen Tag!"

Hallo? Ich brauche für die "leichten" Hausübungen einen ganzen Tag. Für die Hausübung in Spannbeton habe ich - wie sich mancher Leser vielleicht erinnern kann - neben diversen Tagen, die ich daran gesessen habe auch die letzten vier Nächte vor der Abgabe bis nachts um drei, vier und sogar fünf gesessen, bevor ich mir noch ein bis zwei Stunden Schlaf gönnte. Wer so etwas drauf hat ist eigentlich bewunderungswürdig, aber kann doch unmöglich auch für zwischenmenschliche Beziehungen geschaffen sein.

Hans erzählte dann noch fröhlich von einem Sektfrühstück mit Freunden, welches sich bis in den Nachmittag ausgedehnt hatte und man danach noch spontan bis zum übernächsten Mittag mit dem Wohnwagen zu viert durch die Welt gefahren sei.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es dazu kam, doch auf Hans' Frage hin sagte die Komillitonin: "Natürlich, Familie und Freunde sind überhaupt das wichtigste. Sonst gehst du unter und wirst verrückt."

Ich saß schweigend da, kurze Zeit. Dann murmelte ich vor mich hin so etwas wie "ich habe keine Freunde mehr". Ich will ja gar nicht sagen, dass ich der einsamste Mensch auf diesem Planeten bin oder dass die Welt so gemein zu mir ist. Schließlich habe ich nicht sonderlich dazu beigetragen Kontakte aufrecht zu halten, weder als ich noch in der Heimat gewohnt habe noch jetzt, 400 km entfernt. Aber bis auf eine Freundschaft ist wirklich alles eingeschlafen.

Ich habe privat mit niemandem zu tun. Die einzigen Kontakte die ich habe liegen in der Hochschule begründet und nur dort sehe ich die Leute, dementprechend sind auch unsere Gesprächsinhalte wenig privater Natur. Kleinigkeiten, klar, aber wirklich tiefgründige Freundschaften habe ich dort nicht.

Und die Familie? Nun... Zwei bis drei Mal im Jahr schaffe ich es, die Heimreise anzutreten oder hier einmal Besuch zu empfangen.

Ich wüsste auch gar nicht, woher ich die Zeit nehmen sollte. Klar, gelegentlich gibt es kleinere oder etwas größere Luftlöcher, aber mich so richtig auf andere Konzentrieren, tiefgründig zu werden, Kontakt zu halten... Woher nehmen andere die Zeit? Egal ob Mega-Brain oder nicht, ich verstehe nicht wie andere das machen.

Ganz ehrlich: es ist schwer genug Yvonne nicht so sehr zu vernachlässigen, dass sie denkt ich würde sie ignorieren, wobei sie der Drehpunkt meines Lebens ist.

Es ist immer ein komisches Gefühl dabei, wenn ich ans Alter denke. Es bleiben mir mit jeder Freundschaft, die ich jetzt nicht halten kann, viele Schmerzen bei einer Beerdigung erspart. Aber das ist auch das einzig positive dabei, vermute ich.

Versteht mich nicht falsch, ich bin schon lang nicht mehr der Mensch, der einfach so irgendwas gern macht oder mitmacht sondern genieße es am meisten gemütlich auf dem Sofa zu sitzen und zu zocken - gern aber auch mit anderen. Solche Vorlieben werden nur schwerlich geteilt und wird den meisten Menschen schnell zu langweilig, daher sind viele Freundschaften eingeschlafen und werden auch kaum wieder zu reanimieren sein. Und "suchen" nach Menschen, die diese Plätze wieder füllen könnten, ist ausschließlich sinnlos.

"Freunde und Familie sind überhaupt das wichtigste...". Harte Kost, in meinen Augen.

Montag, 13. Februar 2012

History Blog #208

Die Reihe "History Blog" besteht aus Kopien aus meinem eigentlichen und aktuellen Blog, in dem ich alles raus lasse. Die Blogs, die von dort hier herüber wandern, drehen sich ausschließlich im weitesten Sinne um das Studium und sollen einen Einblick auf mein Leben bis zum Studienabschluss an der Hochschule Darmstadt vermitteln.

Bis ich die Gegenwart erreiche wird hier täglich ein History Blog neu veröffentlicht.



Erstveröffentlichung: Mittwoch, 16. März 2011 - 10:35


Ursprünglicher Blogtitel: "Was liest du?"



So, auch ich hab mich dann mal dazu durchgerungen mich für ein Foto hinzustellen, bzw. zu legen.

Auf dem Bild ist der gesammelte Schrott der letzten (nur) 2,5 Jahren zu sehen, der sich so im Bauingenieurswesen so ansammelt - allein an Mitschriften und Scripten + zwei Versionen der "Schneider Bautabellen für Ingenieure". Ich muss aber zugeben, dass die Sammlung nicht ganz vollständig ist und ich aufgrund der Tragfähigkeit des Bauwerks davon abgesehen habe auch noch die (zugegeben sehr wenigen und dennoch ~400 €uro messenden) Fachbücher mit abzulichten.

Eingef�gtes Bild


Aber das ist natürlich nicht alles, nein. Denn wie zu erkennen halte ich noch ein Buch in Händen. Geschenkt bekommen habe ich es vor Urzeiten einmal von meiner Mutter und es sind zwei Bücher in einer mittlerweile recht abgelutschten Taschenbuchausgabe von Wolfgang Hohlbein, "Die Töchter des Drachen" und "Der Trohn der Libelle".

Ich bin ein großer Hohlbein-Freund, wobei es mir besonders die Bücher angetan haben in denen Kinder um die 13 bis 15 Jahre die Hauptpersonen sind. Die Geschichten, die er dabei erzählt sind wirklich spannend, Fantasy-geladen und dennoch nicht zu detailfreudig, wenn es um Verletzungen und Kämpfe geht. Als sehr tolles Beispiel möchte ich hier nur einmal "Unterland" oder ähnliche Bücher nennen. Doch natürlich beherrscht Familie Hohlbein auch ein wenig derbere Kost, die allerdings Geschmackssache ist, so zum Beispiel die Hohlbein'sche Interpretation der Arthussage oder die Sarazenen-Reihe während dem zweiten Kreuzzug.

Das hier gezeigte Buch passt eigentlich nicht in mein "Beuteschema" von Hohlbein, denn es geht sehr rabiat zu, die Erzählungen sind aus einer wenig farbenfrohen Welt, die Hauptpersonen sind um die 20 bis 50 und es fehlt komplett die Verknüpfung der heutigen, "entzauberten" Welt, in der ein Übergang ins magische und fantastische stattfindet. Dennoch hat es mich in seinen Bann gezogen und sich zu meinem Lieblingsbuch gemausert.

In den beiden Büchern geht es um einen Planeten in Endzeitstimmung. In einem vor hunderten von Jahren geführten Atomkrieg ist von der Zivilisation nicht viel übrig geblieben und weite Teile der Landfläche sind nahezu unbewohnbar. Doch selbst an Ballungsräumen bleiben die Augen vor der Strahlung nicht verschlossen, denn als Kämpfer, Lasttiere oder gesonderte Züchtungen existieren mehr als Menschgroße Insekten, die von den meisten Menschen jedoch gefürchtet und gehasst werden.

Aus den Trümmern der vergangenen Zivilisation ist versucht worden eine neue, lebenswerte Welt zu erschaffen, doch wird auf Technik und weiterführende Mechanik unfreiwilligerweise verzichtet, denn wo immer derlei Erfindungen Einzug halten tauchen Drachen auf und verbrennen das gesamte Gebiet und niemand überlebt um das gewonnene Wissen weiterreichen zu können.

Zu Beginn "Der Töchter des Drachen" geschieht genau das und eine aus dem Nichts auftauchende Fremde nimmt sich eines Kindes an und erzählt ihr eine Geschichte, die der ihren ähnelt. In einem Stahl produzierenden Dorf wurde zur Arbeitserleichterung mechanisches Gerät entwickelt, doch obwohl es sich um primitive Mechanik handelte kam ein Feuersturm über das Dorf und legte es in Schutt und Asche. Die wenigen Überlebenden wurden von einem wie zufällig eintreffenden Rettungstrupp aufgegriffen, doch zeigten sie bald ihr wahres Gesicht und töteten alle Überlebenden - bis auf ein junges Mädchen, das sie in ihrer Mitte hielten und für ihre Zwecke erziehen wollten.

Einige Jahre später ist dieses Mädchen zu einer jungen Frau gereift, ihr Wunsch nach Rache hat sich zu ihrem einzigen Lebensinhalt genährt und sie hat die Führung des Clans, bestehend aus Menschen und Insekten, übernommen, nachdem sie den Anführer ermordet hat. Doch nicht nur er war ihr Feindbild, denn er und sein Clan waren nur Handlanger einer höheren Instanz, dazu bestimmt die Überreste zu beseitigen, die durch die Drachen übrig gelassen wurden.

Und so beginnt sie ihre Suche nach den Drachen, stößt auf eine Organisation, geführt von Menschenhand in einem Hort, die über die Drachen zu gebieten scheinen und bahnt sich ihren Weg zu dem Hort um ihn zu zerstören um all dem Tod, der Versklavung und der Angst vor den Töchtern des Drachen ein Ende zu setzen, doch birgt dieser Weg natürlich viele Gefahren. Korruption und Gewalt sind nur ein kleiner Teil der Probleme auf ihrem Weg, der schwierigste Teil stellt sich jedoch erst später heraus: der Hort liegt hunderte Kilometer in einer zig Kilometer tiefen Schlucht. Nicht nur, dass ohne die simpelste Technik kein Überwinden dieser Barriere möglich scheint, nein: der gesamte Boden dieser Schlucht ist übersäht mit einem Wald voll von den aggressivsten Geschöpfen und tödlichen Pflanzen, die aus der atomaren Apokalypse hervor gegangen sind.

Als "Einstieg" soll dies reichen, ich will schließlich für Interessierte nicht zu viel verraten.

In "Der Trohn der Libelle" ist das besagte Mädchen, welches das Inferno zu Beginn des ersten Buches als einzige Überlebt hat, die Führerin des Clans, der aus der ersten Geschichte resultierte. Es fällt schwer über die Geschichte etwas zu erzählen ohne dem ersten Buch seine Spannung und seinen Ausgang zu nehmen.

Soviel sei jedoch gesagt: während im ersten Buch der Hass der Hauptperson die treibende Kraft ist steht die Hauptperson des zweiten Buches diesem Hass zwar um einiges nach, wird aber dafür umso mehr von jugendlichem Leichtsinn und einem naiven Dickkopf gelenkt, der dem Leser so manches Mal unangenehm aufstößt.

Geprägt sind beide Bücher von Endzeitstimmung und der Findigkeit zu überleben und neue Lebensräume und -arten zu schaffen, die dem Menschen nachgesagt werden. Auch wenn die Welt, in der die Geschichte spielt, trostlos und öde scheint konnte ich mich an Bauwerken, Charakteren und Infrastruktur sehr satt lesen und bin jedes mal enttäuscht gewesen, wenn ich am Ende angelangt war.

Und jedes Mal, wenn Yvonne die Ghibli-DVD "Nausicäa aus dem Tal der Winde" einlegt bekomme ich von neuem Lust das Buch zu lesen, da doch gewisse Parallelen bestehen ;)

Aus aktuellem Anlass, nahezu nur beiläufig, erwähnt werden möchte aber natürlich auch folgendes:

Eingef�gtes Bild


"Der Herr der Ringe", der wohl in keinem Bücherregal der Welt fehlen sollte. Nicht wegen dem Massenwahn, der die Welt spätestens nach den Filmen befallen hat, sondern schlicht aus dem Grund, weil die Geschichte so schlicht unglaublich ist und so gut erzählt wird, dass sogar ich mich, als lese-langsam und oftmals auch lese-faul bekannt, schwer davon losreißen kann. Auch wenn natürlich nicht jede Passage das pure Leseglück beinhaltet (man denke nur an zig Seiten in Mordor, trostlos und annähernd nur schwarz und grau, ohne Handlung außer Hobbitfüßen, die sich mühselig ihren Weg durch nackten Stein kämpfen) ist es, meiner bescheidenen Meinung nach, ein Kunstwerk, welches auch in Verbindungen mit anderen Tolkien-Veröffentlichungen zu einer epischen Reise wird, die man nie vergessen wird.